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FA-Treffen

Bin nun seit ein paar Stunden vom FA-Treffen wieder da. Ist schon wirklich schade und immer wieder traurig, wie schnell so ein Wochenende vorbei ist, vor allem, wenn es schön war. Andererseits zerrinnt mir die Zeit manchmal zu Hause schneller zwischen den Fingern, obwohl ich weniger mache...

Ich bemerke zur Zeit eine mehr oder weniger erschrekende Entwicklung an mir selbst. Ich werde abhängig. Nicht etwa von irgendeiner real existierenden Droge, sondern vom BDP. Ich dachte ja schon immer, schlimmer als mit tränenreichen Abschieden ginge es nicht, aber da habe ich mich wohl geirrt. Heute ist Sonntag, ich bin gerade von einem BDP-Treffen zurück und weiß eigentlich schon wieder gar nicht, wie ich die Zeit zum nächsten überstehen soll. Ich habe keine Ahnung, wie ich je eines der Auslandsjahre absolvieren soll, die ich doch so gerne machen würde, wenn ich doch schon den Zeitraum von mehr als einem Monat zwischen zwei Treffen als viel zu lang empfinde. Vermutlich wird es sich einfach arrangieren, aber ich finde die Vorstellung schrecklich...

Und an meine liebsten Mädels:
Nach jedem dieser Wochenenden habe ich das Gefühl, euch nicht genügend zu achten, euch vielleicht sogar vor den Kopf zu stoßen, weil ich so mitgenommen von den Abschieden bin. Ich weiß nicht recht, wie ich euch erklären soll, wie das gemeint ist.
Ich hab euch so doll lieb, ich weiß ja gar nicht, was ich hier ohne euch machen würde. Aber ihr seid mir auf eine andere Weise nahe. Ich bin mir nicht nur sicher, nein, ich meine zu wissen, dass wir uns nicht verlieren werden. Ihr seid immer da, wenn ich wieder nach Hause komme.
Vielleicht werde ich, wenn wir dann alle mal studieren, genauso traurig sein, wenn ich mich nach einem Besuch wieder verabschieden muss, wie ich es jetzt bin, wenn ein BDP-Wochenende vorbei ist.
Ich hoffe nur, dass ihr wisst, dass ich euch nicht weniger mag, wenn ich den anderen so nachtrauere, es ist einfach anders.

So, genug jetzt, von diesem melancholischen Gerede. Ich sollte mich freuen, dass ich euch alle habe und sehen kann, anstatt immer nur traurig zu sein, weil ich auch immer mal Abschied nehmen muss.

In diesem Sinne: Euch allen eine schöne Woche, freut euch über die Dinge, die ihr am Wochenende erlebt habt und seid gespannt auf das, was die nächste Zeit so mit sich bringen wird.

Ein wenig melancholische Grüße von Laura.

11.3.07 18:38
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Judith / Website (13.3.07 16:59)
Meine liebste Laura,
ich sag das jetzt mal einfach so: wir verstehen dich. Zuerst, das geb ich zu, war ich manchmal ein wenig - nein, nicht beleidigt, das ist ein zu starkes Wort, aber so etwas in der Richtung.
Aber man ist älter geworden, versteht Befindlichkeiten besser - also auch, wie das mit dem "ihr seid ja da" ist. Das ist ein wenig wie mit der Familie - die läuft einem in der Regel auch nicht weg und darum kann man sich familiär auch "besser" streiten. Du kannst uns "vernachlässigen", weil wir trotzdem da sind ;-).
Sorg dich nicht zuviel, wenn du ein schlechtes Gewissen hast, dann sag uns einfach ab und zu, dass du uns magst und alle sind glücklich...

Seien wir doch froh, dass wir nicht mehr 5. Klasse sind und feststellen müssen, wer wen mehr mag!


Ich hab dich lieb, deine Judith


Alanna (13.3.07 23:03)
Vielen Dank für deine lieben Worte und das Verständnis, liebe Judith und auch die Ehrlichkeit!

Ich hab dich auch sehr lieb!!!

Laura

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